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Aktuelles

Jahresauswertung Rindermast

Anbei eine erste Übersicht über die Ergebnisse der Rindermast im abgelaufenen Wirtschaftsjahr.
Auch wenn man sich mit Euphorie zurückhalten muss, kann man doch sagen, dass das abgelaufene Jahr ein gutes Wirtschaftsjahr für Bullenmäster gewesen ist.
Der Auszahlungspreis lag im Mittel aller Tiere bei 4,22 € / kg SG incl. MwSt., mithin 31 Cent höher als im Jahr davor. Das vergleichsweise hohe Preisniveau wird auch bei der Betrachtung der Notierungen deutlich. Die geringste Notierung, sozusagen das Sommerloch, war mit 3,58€ in der 27sten und 28sten Kalenderwoche 2017, und ab der 33sten Woche, also ab August 2017 lag die Notierung durchgehend bis Mai 2018 bei über 3,8€/kg SG. Der höchste Preis wurde zum Kalenderjahreswechsel bezahlt, hier notierten die R3 Bullen bei 4,1 €.
Bis auf wenige noch fehlende Betriebe ergibt die Auswertung um 40,-€ höhere Einstallpreise pro Tier, aber bei erneut leicht gestiegenen Schlachtgewichten ( +4 kg auf 426 kg/ Tier) einen um 145,. € höheren Verkaufserlös pro Durchschnittstier ( 1795 € gegenüber 1651 € im Vorjahr ).
Bessere Tageszunahmen ( 1174 g gegenüber 1137 g im Vorjahr ) führten zu eine insges. um 15 Tage verkürzten Mastdauer, wogegen die Verlustrate leider um 0,5 Prozentpunkte ( 6,75 % statt 6,24 % im Vorjahr ) gestiegen ist. Das hat zur Folge, dass der Schaden pro Tier durch die Verluste / Notschlachtungen mit 64,-€ zu bewerten ist, im letzten Jahr waren es noch 47,- €. Natürlich gehören zur Betrachtung der Wirtschaftlichkeit die Futterkosten, diese sind pro erzeugtem Tier von 686,- € auf 725,- € gestiegen. Die täglichen Futterkosten liegen in diesem Jahr bei 1,36 € ( Vorjahr 1,26 € )
145,-€ Mehrerlös, 40,- € höhere Futterkosten und 40,- € höhere Einstallwerte sorgten also im letzten WJ für eine Erhöhung der Direktkostenfreien Leistung / Tier um 60,- € ( 389,. statt 329,- € im Vorjahr ) sowie für eine Verbesserung der DkfL / Platz von 46,- € ( 266,- € statt220,- € im Vorjahr )
 
  HITLISTE 2018

           
   

 

 

 

bester Wert

Schnitt 46 Betriebe

geringster Wert

 
  mittlere Tageszunahmen g

 

 

1318

1174

872

 
  mittlerer Nettozuwachs g

 

 

778

682

519

 
  Erlösdifferenz inc. Verluste €/ Tag

 

2,66

2,29

1,33

 
  DkfL € / Platz

   

 

414

266

2

 
  Dkfl € / Tier

   

 

723

389

2

 
  mittleres Schlachtgewicht kg

 

 

464

426

348

 
  mittl. Preis € / kg SG

 

 

4,44

4,22

3,87

 
  mittl. Erlös € / Tier

 

 

1973

1796

1348

 
  Futterkosten € / Tag+ Tier

 

 

1,04

1,36

1,65

 
                 


Die Hitliste macht deutlich, wie groß die Spannweite bezüglich der biologischen Leistung und anderer die Wirtschaftlichkeit beeinflussender Faktoren ist und ausschließlich das soll sie auch. Selten sorgt nur ein Faktor für ein positives Gesamtergebnis.... Futterkosten, Schlachtgewichte, Leistungen und Gesundheitsstatus müssen zueinander passen, nur dann wird man als Bullenmäster dauerhaft zu den oberen 25% gehören und entsprechend Geld verdienen.
Dass das jetzt laufende Wirtschaftsjahr ähnlich positiv verläuft wie das abgelaufene ist ziemlich unwahrscheinlich, schließlich müssen Tiere verkauft werden, die mit ihrem Einstallwert deutlich über denen des Vorjahres liegen, und dass der Auszahlungspreis entsprechend ansteigt ist kaum zu erwarten. Was schwerer wiegt ist aber die Futtersituation, selbst wenn man sich in der glücklichen Lage befindet, z.B. Mais in ausreichender Menge ernten zu können, eventuell auch deswegen, weil als Körnermais gedachter Mais nun im Silo landet, so scheint doch sicher zu sein, dass diesjähriger Mais auf keinen Fall die Energiewerte der letzten beiden Jahre wird vorweisen können. Das Gegensteuern mit zum Beispiel Getreide oder Maismehl ist möglich, wird aber teuer werden. Über Grassilage, sonst eher ein Klotz am Bein des Rindermästers, würde man sich in diesem Jahr freuen, sie ist aber im norddeutschen Raum auch kaum verfügbar. Glücklich kann sich also derjenige schätzen, der rechtzeitig Zukauffuttermittel geordert und auch festgemacht hat, Kartoffelpülpe, Pressschnitzel und auch Biertreber sowie Zitrustrester in begrenzten Mengen bieten sich hier an.... dass sich die Preise dieser Zukauffuttermittel der Grundfuttersituation und der Nachfrage anpassen versteht sich von selbst.
Meine Hoffnung ist, dass manch einer aus der Not eine Tugend macht und die Belegdichte seiner Buchten reduziert, frei nach dem Motto, lieber 6 Tiere schwer verkaufen, als 8 Tier verkaufen zu müssen weil das Futter knapp ist, und sie deswegen zu leicht weg zu tun...
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Nach dem Start in die zweite Programmphase Anfang 2018 beginnt bei der Initiative Tierwohl (ITW) eine weitere zusätzliche Registrierungsphase für Schweinehalter. Wie die ITW kürzlich mitteilte, können sich Betriebe, die Sauenhaltung, Ferkelaufzucht oder Mast betreiben, bis zum 6. Juli 2018 über die VzF GmbH als Ihren Bündler registrieren lassen. Zur Anmeldung sind auch Betriebe zugelassen, die sich in der Vergangenheit abgemeldet haben oder ausgeschieden sind. Jeder Betriebsleiter kann dabei seinen Starttermin für die Teilnahme an der Initiative Tierwohl zwischen dem 1. Oktober 2018 und dem 28. Februar 2019 frei wählen.
Zu diesem Termin müssen alle Grundanforderungen und Wahlkriterien erfüllt sein. Nach Angaben der Initiative entscheiden weder der von den Tierhaltern gewählte Starttermin noch der Zeitpunkt der Registrierung über die Reihenfolge der Aufnahme in die ITW. Sollten sich mehr Betriebe anmelden als das Budget hergebe, werde nach dem Zufallsprinzip entschieden. Die Bestätigung über die Zulassung zur Teilnahme an der ITW sollen die Betriebsleiter im August erhalten. Danach können sie die Teilnahme bis zum gewählten Umsetzungsstart vorbereiten. Die Laufzeit für die Teilnahme endet spätestens mit dem 30. Juni 2021.


Die Anmeldeunterlagen finden Sie im Downloadbereich. Bitte schicken Sie die Originaldokumente an die folgende Adresse:
VzF GmbH, Veerßer Str. 65, 29525 Uelzen.


Für weitere Fragen wenden Sie sich an die Spezialisten Hans-Jürgen Ohlhoff und Jan-Dieter Aschenbeck.

Die Vorbereitungen zum Start der Initiative Tierwohl (ITW) für die Programmphase 2018 - 2020 befinden sich in der heißen Phase. Die wichtigsten Punkte zum neuen Programm haben wir hier für Sie zusammengefasst:

  • Der Kriterienkatalog für Sauenhalter, Ferkelaufzüchter und Mäster hat sich verändert. Die Kriterien "10 % mehr Platzangebot" und "zusätzliches organisches Beschäftigungsmaterial" sind im neuen Programm von allen Teilnehmern verpflichtend einzuhalten. Darüber hinaus können weitere Kriterien gewählt werden. Der Entgeldbetrag pro Tier ist begrenzt.
  • Die Anforderungen, die in den einzelnen Kriterien definiert sind, haben sich nicht verändert.
  • Tierhalter, die zur Einhaltung von Anforderungen aufgrund geltender Gesetze oder Verordnungen (z.B. EG-ÖKO-Verordnung) verpflichtend sind, können an ITW teilnehmen, erhalten für die Umsetzung dieser Anforderungen aber kein Tierwohlentgeld. Die Kriterien, die nicht vergütet werden, sind in der Teilnahmeerklärung gekennzeichnet.
  • Tierhalter können sich ab sofort bei uns anmelden. Die Anmeldung muss uns bis einschließlich 26. September 2017 vorliegen.
  • Für alle Betriebe gilt der gleiche Ablauf, unabhängig davon, ob sie bereits jetzt teilnehmen, noch auf der Warteliste stehen oder sich erstmals anmelden: Jeder Interessent muss sich mit der Teilnahmeerklärung explizit anmelden. Dies ist notwendig, weil die Anforderungen geändert wurden und die Teilnahmeerklärungen die neuen Rahmenbedingungen berücksichtigen. Es können sich auch alle Betriebe anmelden, die sich zuvor abgemeldet hatten und deshalb für zwei Jahre gesperrt waren oder die das Audit im jetztigen Programm nicht bestanden hatten.
  • Jeder Tierhalter wählt den Umsetzungstermin individuell. Dieser Termin, von dem an die Grundanforderungen und alle gewählten Kriterien eingehalten werden müssen, ist völlig unabhängig zu sehen von der Zulassung der Betriebe zu ITW. Für alle Betriebe, die neu einsteigen, liegt der Umsetzungstermin zwischen 1. Januar und dem 31. Oktober 2018. Für alle bisherigen Teilnehmer liegt er zwischen dem Ende der bisherigen Zertifikatslaufzeit und dem 31. Oktober 2018.
  • Die Benachrichtigung zur Teilnahme ist für Oktober 2017 vorgesehen. Bis zum eigentlichen Start der Auditierung bleibt damit ausreichend Zeit zur Vorbereitung, zumal der Umsetzungstermin passend zu den jeweiligen Betriebsabläufen gewählt werden kann.
  • Voraussichtlich weden folgende Schweinehalter teilnehmen können: Alle Betriebe, die sich am 28. April 2015 angemeldet hatten, wobei es keine Rolle spielt, ob sie bereits teilnehmen oder derzeit auf der Warteliste stehen. Sie werden bei der Zulassung bevorzugt. Eine Warteliste ist nicht vorgesehen.
  • Die Audits werden im Januar 2018 starten. Für Betriebe, die bereits teilnehmen, läuft das aktuelle Programm bis zum Ende der Vetragslaufzeit. Sie können ab zwei Monate vor Ende der Vetragslaufzeit das letzte Bestätigungsaudit zusammen mit dem neuen Programm absolvieren.
Die Anmeldeformulare finden Sie auf der VzF-Homepage unter dem Menüpunkt Download und Dateien. Bitte senden Sie die Originalunterlagen per Post an die folgende Adresse: VzF GmbH, Veerßer Str. 65, 29525 Uelzen, z.H. Johanna Krumpt.

Für Fragen wenden Sie sich bitte an Hans-Jürgen Ohlhoff und Jan-Dieter Aschenbeck.
VzF GmbH · Veerßer Str. 65 · 29525 Uelzen · Tel. (0581) 90 40-0 · Fax (0581) 90 40 251 · info@vzf.de