320_480_hoch
480_320_breit
600_800_hoch
800_600_breit
1024_768_breit
768_1024_hoch
template_1024
Die Intensität des Ebergeruchs wird vor allem von Stresssituationen in der Endmast und vor der Schlachtung beeinflusst. In einer Studie des flämischen Forschungsinstituts für Landwirtschaft in Kooperation mit der KU Leuven und der Uni Gent, wurden auf 23 Betrieben in zwei Mastdurchgängen dokumentiert, in welchem Zusammenhang und wie oft Ebergeruch am Schlachtband auftrat. Durchschnittlich betrug die Rate 3 bis 5 %.

Besonders Eber mit Hautverletzungen und einer höheren Fettauflage wurden als Stinker identifiziert. Schlachtkörper mit höheren MFA waren dagegen seltener geruchsbelastet. Je kürzer die Wartezeit vor der Schlachtung und je stressiger der Transport zum Schlachthof war, desto häufiger waren die Hälften geruchsbelastet. Außerdem wiesen Eber den geschlechtsspezifischen Geruch häufiger auf, wenn sie in der Endmast in direkter Nähe zu weiblichen Tieren aufgestallt wurden.

Die Wissenschaftler empfehlen daher, Stresssituationen für die Tiere zu reduzieren, um den Anteil geruchsbelasteter Schlachtkörper zu senken. Darauf sollte vor allem in der Endmast, während des Transports und vor der Schlachtung geachtet werden.

(top agrar)
Schlachtk rper nah
VzF GmbH · Veerßer Str. 65 · 29525 Uelzen · Tel. (0581) 90 40-0 · Fax (0581) 90 40 251 · info@vzf.de