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Die beiden Veranstaltungen in Garrel und Verden wurden von insgesamt 350 Personen besucht. Es wurden 13 Vorträge von neun Referentinnen und Referenten gehalten. Die wichtigen Problemfelder spiegeln sich in 13 Referaten mit neun Vortragenden wider.

Zusammenfassung:

1. Anhand wissenschaftlicher und praxisorientierter Projekte haben die BHZP GmbH und die VzF GmbH deutlich gemacht, dass Forschung und Entwicklung der einzig gangbare Weg ist, Lösungsansätze für die Weiterentwicklung der Schweineproduktion zu erarbeiten. Die Branche ist nicht nur bereit, gesellschaftliche und politische Forderungen zu diskutieren, sondern hat sich längst auf den Weg eines Veränderungsprozesses begeben.

2. Für die Entwicklung praktikabler Lösungen brauchen wir Zeit. Das ist mit hohen Kosten verbunden, was die Wirtschafts- und Beratungsorganisationen nicht leisten können. Über viele Jahrzehnte hatten die Schweinehalter den gesellschaftlichen Auftrag, den Verbrauchern Produkte hoher Qualität und Güte zu günstigen Preisen anzubieten. Dieser milliardenschwere Beitrag war ein wesentlicher Baustein der deutschen Wohlstandsentwicklung. Der gesellschaftliche und politische Ruf nach tiefgreifenden Umstrukturierungen ist demzufoge zwangsläufig massiv mit Fördermitteln zu unterstützen.

3. Der zunehmende Datenfluss in der Schweineproduktion muss strukturiert und organisiert werden. Neben erforderlicher Dokumentation gilt es im Beratungsbereich, nicht nur an den großen "Stellschrauben" zu drehen, sondern die kleinen zu erkennen und sensibel zu verändern. Dazu sind übergreifende Datenbanken notwendig, um die unterschiedlichen betrieblichen Daten zusammenzuführen, diese zu analysieren und darauf aufbauend spezielle Beratung in Gang zu setzen. Dazu wiederum sind Spezialisten mit Know how erforderlich. Der VzF bietet mit dem vzf:professional zum einen solche Datenplattformen und zum anderen auch die dazu notwendigen Fachspezialisten aus dem Genetik-, Fütterungs-, Gesundheits-, Umwelt-, Haltungs- und Vermarktungsbereich.

4. Das Selbstbestimmungsrecht der Landwirte nimmt drastisch ab. Der TI und die derzeitige Entwicklung bei den Tierwohlindikatoren und deren Definition sind hierfür deutliche Beispiele.

5. Die Ausführungen zum Thema Schwanzbeißen lassen erkennen, dass die Ursachenermittlung von verschiedenen Seiten angegangen werden muss. Es gibt sehr wohl erfolgreiche Beratungsansätze, aber auch mögliche genetische Ursachen, gerade bei den Sauenlinien, die weitergehender zeit- und kostenträchtiger Untersuchungen bedürfen.

6. Die Verhaltensforschung beim Schwein, Erfahrungen zur Gruppenhaltung säugender Sauen, Untersuchungen zur Vitalität und Robustheit bei Ferkeln sowie Gesundheits- und Resistenzfragen lassen für die Zukunft viele interessante Erkenntnisse zu.

7. Der Innovationstag wurde zum ersten Mal durchgeführt und war für alle Beteiligten ein voller Erfolg.


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